Stellungnahme PFAD Bundesverband zum Heizkostenzuschuss

Der PFAD widerspricht mit seiner Stellungnahme vom 12.09.2022 dem Rundschreiben vom 15.06.2022 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dass der Heizkostenzuschuss für junge Menschen im Rahmen von BAB, Ausbildungsgeld oder Bafög eine Zweckgebundes Leistung sein könne.

Der AktivVerbund e.V. empfiehlt allen betroffenen jungen Menschen den Anspruch auf den Heizkostenzuschuss bei ihren jeweils zuständigen Jugendämtern geltend zu machen.

 

Infoabend der Lebenshilfe

Pflegekinder mit Behinderung

Infoabend für Interessierte und Pflegeeltern zu Themen wie zu Voraussetzungen und Möglichkeiten der Aufnahme eines Pflegekindes mit seelischer, körperlicher, geistiger Behinderung, Unterstützungsleistungen Jugendamt, Kranken- und Pflegekasse, Eingliederungshilfe, Gastelternschaft über das 18. Lebensjahr hinaus.

Am 6. Oktober 2022 von 19 – 21 Uhr in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe Landesverband Berlin e. V., Heinrich-Heine-Straße 15, 10179 Berlin.

Anmeldung unter Andrea Ackermeier/Kathrin Eichner Telefon: 82 99 98-102/103 oder efb@lebenshilfe-berlin.de

Für Berliner Pflegekinder wird es am 28. August 2022 FEZig

Pressemitteilung vom 22.08.2022 der Familen für Kinder GmbH

 

  1. Berliner Pflegefamilientag im FEZ in der Berliner Wuhlheide

Sonntag, 28. August 2022 von 11:00 bis 16:00 Uhr

Nach zwei Jahren „Corona-Zwangspause“ ist es am 28. August 2022 endlich möglich, den 20. Berliner Pflegefamilientag in Präsenz im FEZ in der Wuhlheide zu feiern. Alle Berliner Pflegefamilien mit ca. 2.200 Pflegekindern können sich auf ein großes Spiel-, Bewegungs- und Spaßevent freuen.

Mit dem Berliner Pflegefamilientag wollen die Jugendämter und Pflegekinderdienste allen Berliner Pflegefamilien danken, betont Alexander Freier, Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit in Treptow-Köpenick. „Ich möchte Ihnen allen ein großes Dankeschön aussprechen, ein Dankeschön für Ihre Bereitschaft und ein Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz, vor allem unter den Pandemiebedingungen.“ 

Die Bezirksjugendämter und freien Träger bieten an ihren Ständen rund um das Wasserbecken im FEZ Informationen über das Zusammenleben mit einem Pflegekind, um mehr Menschen zu motivieren, Pflegefamilie zu werden.  Der Bedarf ist groß in Berlin. Jedes Jahr werden für ca. 500 Kinder neue Pflegefamilien benötigt.

Für die Pflegefamilien gibt es an den Ständen viele kreative Beschäftigungsangebote, die durch Spiel­angebote vom FEZ erweitert werden (z.B. Riesen­piratenrutsche, Bootsverleih, Lehmwelten, Fahrten mit der Feldbahn, …).

 

Wie kommen Sie zum Pflegefamilientag?

FEZ-Berlin in Köpenick, Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin
Areal rund um das Wasserbecken am Hauptgebäude

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

S3 Richtung Erkner Haltestelle Wuhl­heide von dort ein gemütlicher Spazier­gang Richtung FEZ/Wuhlheide

oder TRAM 27, 60, 61, 67 bis Haltestelle FEZ

 

Weitere Informationen zum 20. Pflegefamilientag: https://www.pflegefamilientag-berlin.de/

980 Euro Rente: Berliner Pflegemutter von 30 Kindern hat Angst vor Altersarmut

Unsere stellv. Vorsitzende Meta Kemmerich nahm 30 Pflegekinder auf. In der Berliner Zeitung berichtet Sie, wie Sie und tausende Pflegefamilien von Altersarmut betroffen sind.

Lesen Sie den Artikel vom 22.06.2022 auf der Internetseiter der  Berliner Zeitung .

Pflege- und Adoptivkinder im Alltag

Gründe für Verhaltensauffälligkeiten und hilfreiche Intervention

Unser Referent für den Fachtag am 11.06.2022, Diplom Psychologe Oliver Hardenberg, hat einen Fachartikel für die Zeitschrift PFAD 2-2022 geschrieben.

Den Artikel können Sie sich auf der Seite vom Institut für Adoptiv- und Pflegefamilien Münster finden.

Forschungsprojekt EMPOWERYOU der Universität Bremen

Der AktivVerbund e.V. möchte Forschungsprojekt EMPOWERYOU unterstützen und hiermit daruf aufmerksam machen. Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und verfolgt das Ziel, Pflege- und Adoptivfamilien und Jugendliche in Fremdunterbringung zu stärken.

Gemeinsam mit Pflege- und Adoptivfamilien sowie Jugendlichen wurden zwei Online-Programme entwickelt, die an der Universität Bremen und der Medical School Berlin wissenschaftlich untersucht werden.

Das EMPOWERYOU-Programm für Pflege- und Adoptiveltern 

Das Ziel des Programmes ist, Pflege- und Adoptiveltern im Umgang mit den Bedürfnissen ihres Kindes zu unterstützen und dabei zu helfen, ihr Kind vor (erneuten) Mobbing- und Gewalterfahrungen zu schützen. Weitere Informationen zu dem Programm finden Sie auf der Website

www.empoweryou-programm.de .


Das EMPOWER YOUTH Programm für Jugendliche in Fremdunterbringung 

Die jugendlichen Teilnehmer*innen lernen, wie sie andere und sich selbst in schwierigen Situationen besser schützen können. Am Ende des Programms sind sie sogenannte EMPOWER YOUTH-Coaches. Ziel des Programms ist es, das Risiko erneuter Gewalterfahrungen von jungen Menschen in Fremdunterbringung zu reduzieren. Weitere Informationen diesemProgramm finden Sie auf

www.empower-youth.de .

Für die Studie werden Pflege- und Adoptivfamilien mit einem Kind zwischen 8 und 13 Jahren, sowie Jugendliche in Fremdunterbringung zwischen 14 und 21 Jahren gesucht.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie Antonia Brühl anrufen (Tel.: 0421 – 218 68542) oder eine E-Mail (bruehl@uni-bremen.de) senden.

Hilfe für die Menschen in der Ukraine

Bitte spenden Sie

 

Die vergangenen Wochen haben es bereits erahnen lassen. Gehofft haben wir, dass Krieg in Europa nicht eintritt. Fassungslos schauen wir  auf die Ukraine und hoffen für die Menschen vor Ort, auf ein baldiges Ende.

Bomenangriffe in der Ukraine … Angst, Menschen sind auf der Flucht,  Diplomaten werden abgezogen und mittendrin sind Kinder und Jugendliche.

 

Die Versorgung und Unterstützung der Menschen muss durch schnelles und effektives Handeln sichergestellt werden. Die Hilfsorganisationen sind daher auf unsere Geldspenden angewiesen. Sachspenden sind zur Zeit nicht hilfreich, da die Koordination, Organisation und der Transport von Gütern nur Zeit und Ressourcen verbrauchen, die bereits vor Ort benötigt werden.

 

Bitte spenden Sie an eine der Hilfsorganisationen :

Unicef

Caritas international

Diakonie Katastrophenhilfe

DRK

Malteser International

Ärzte ohne Grenzen

UNO – Flüchtlingshilfe

Brot für die Welt

 

Lassen Sie uns gemeinsam an die Menschen in der Ukraine denken, die gerade um ihr Leben fürchten.

Fetales Alkoholsyndrom muss anerkannte Behinderung werden

Der gemeinnützige Verein  „HAPPY BABY INTERNATIONAL e.V.“ braucht Eure Unterstützung

Sie hat eine „Kampagne HAPPY BABY NO ALCOHOL“ gestartet und kämpft für eine bundesweite Anerkennung, dass

fetale Alkoholschäden als Behinderung gelten und die Betroffenen die dringend notwendige Hilfe und Unterstützung erhalten.

Machen Sie mit, unterstützen sie diese Petition mit Ihrer Stimmer, die am 31.01.2022 endet! Vielen Dank!

 

Pressemitteilung: Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen im Dialog mit der Justizministerkonferenz

11. November 2021

Praxisleitfaden zur Anwendung kindgerechter Kriterien für das Strafverfahren vorgstellt

Im Nationalen Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Fachpraxis sowie Betroffene in der Arbeitsgruppe „Kindgerechte Justiz“ daran, die Ermittlungs- und Gerichtsverfahren  für Kinder und Jugendliche kingerecht und sensibel zu gestalten.

Lesen Sie hier weiter.

Den Praxisleitfaden finden Sie hier.

5 % weniger erzieherische Hilfen im Corona-Jahr 2020

WIESBADEN – Im Corona-Jahr 2020 haben die Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland rund 963 000 erzieherische Hilfen für junge Menschen unter 27 Jahren gewährt. Dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge waren das rund 53 600 Fälle oder 5 % weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl erzieherischer Hilfen nach einem kontinuierlichen Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008 und ihrem Höchststand im Jahr 2019 erstmals zurückgegangen. Gleichzeitig fiel sie auch wieder unter die Millionengrenze, die sie bereits 2018 überschritten hatte. Von 2008 bis 2019 hatten sich die Erziehungshilfen um insgesamt 218 900 Fälle erhöht (+27 %). Hintergrund der Entwicklung im Jahr 2020 sind vermutlich die allgemeinen Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie. Insbesondere der Rückgang der Erziehungsberatungen vor Ort kann dadurch erklärt werden. In den Beratungsstellen wurden aber teils verstärkt telefonische Beratungen angeboten, die nicht in die Statistik eingehen.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 29.10.2021